Sommer…

Der Sommer – meine absolute Lieblingsjahreszeit

Ich liebe ihn einfach- den Sommer. Die Wärme, das Leben das sich draußen abspielt, Kinderlachen in den Gärten, tobende Kinder in kleinen Swimmingpools und auf Trampolinen, Wasserschlachten und  klebrige Melonenhände. Dazu der Geruch von Sonnencreme. Und es ist auch meine liebste Zeit um zu fotografieren, was zugegebenermaßen für einen Fotografen eher ungewöhnlich ist. Strahlend blauer wolkenloser Himmel und eine hoch stehende Sonne ist ja eigentlich eher der natürliche Feind des Fotografen 😉 Ich denke, man muss sich einfach anpassen, denn die oben genannten Vorteile des Sommers überwiegen eindeutig und sind es sowas von wert, festgehalten zu werden. Kindheit ist einmalig und so viele Momente wie nur irgendwie möglich sollten festgehalten werden 🙂

Denn sind wir mal ehrlich, Kindheit ist in Wirklichkeit doch so kurz!

 

Wieviele Sommer haben wir denn wirklich mit unseren Kindern? Die Ewigkeit ist in Wirklichkeit so kurz und je größer sie werden, desto mehr verblassen die Erinnerungen. Irgendwann bleibt der Garten auch im Sommer völlig ruhig, weil die Kinder nicht mehr klein, sondern groß und unterwegs sind. Und mit ganz viel Wehmut werden wir an die „wilden Zeiten“ zurückdenken. Aber Bilder können nicht nur uns Eltern die Erinnerung daran bewahren, sondern auch den Kindern. Sie werden diese Bilder irgendwann anschauen und sich zurückversetzt fühlen in die Zeit, als die Tage unendlich lang schienen, als die Luft nach Spaß und Abenteuer roch und natürlich auch nach Sommerblumen und Sonnencreme. Sie werden daran denken, wie sich das Gras unter den nackten Füßen angefühlt hat und an den Geschmack von den frisch abgerupften Himbeeren und Brombeeren. Sie erinnern sich daran, dass im Sommer viel mehr Besuch da war und man bis spät abends gemeinsam auf der Terrasse saß. Wenn wir nur einen Hauch dieser Atmosphäre durch die Bilder festhalten können, eine Brücke bauen können zu diesen Erinnerungen, dann haben wir nicht Bilder geschaffen sondern einen unfassbar großen Schatz. Also lasst uns Kindheit dokumentieren, die wirkliche, echte Kindheit. Lass sie uns an das erinnern, was sie wirklich erlebt haben.

 

Kennt Ihr meinen Artikel zur Kindheitsfotografie, der bei Kwerfeldein  veröffentlicht wurde? Hier schreibe ich ausführlich darüber, welchen Stellenwert ungestellte Kinderbilder für mich und ganz sicher auch für die Kinder haben – vielleicht habt Ihr ja Lust, Euch damit zu beschäftigen, welche Art von Bildern Ihr Euren Kindern später einmal übergeben wollt.

 

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